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Spaß mit Nikon

Auch wenn ich eigentlich dieses Jahr keinen Artikel mehr schreiben wollte, meine Schlafstörungen der letzten Wochen haben nunmehr kreative Auswüchse angenommen, sodass ich in der letzten Nacht diesen Text geschrieben habe. Es wird aber auch langsam mal wieder Zeit, denn seit nunmehr zweieinhalb Monaten bin ich stolzer Besitzer der Nikon D5000 und es wird Zeit für ein erstes wirklich brauchbares Fazit. Die Kamera ist toll, natürlich reden wir hier von einer 500-Euro-Kamera und keiner Hasselblad, aber die Kamera ist toll! Wie bei der Fotografie üblich gibt es neben dem Licht auch immer Schatten, ich möchte euch ein wenig an meinen Erfahrungen der letzten Wochen teilhaben lassen.

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30. Dezember 2009 | Ein Kommentar
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Medienfuzzi?

Profile Mein Name ist Olaf Walther und ich bin ein 23-jähriger Mediengestalter! Dieser Blog verfolgt keine klare Richtung, vielmehr schreibe ich über alles, was mir gerade auf der Seele brennt. Im Allgemeinen dürfte das die Themen Politik, Gesellschaft, meinen Beruf und die Stadt Dresden abdecken. Über Ihre Fragen oder Anregungen würde ich mich sehr freuen (Kontaktdaten). Viel Spaß beim Lesen!

It’s alive ;)

Der letzte Beitrag hier trägt das Datum vom 6. November, ich habe also seit eineinhalb Monaten diesen Blog sehr vernachlässigt. Zum einen schiebe ich das auf die Suche nach einem Job und zum anderen auf meine tolle neue Kamera. An dieser Stelle möchte ich auch gleich auf meinen Flickr-Fotostream verweisen, der mit schönen Ansichten gefällt ist!

Also was ist in den letzten Wochen passiert?

  • Ich habe einen Job in Bischofswerda gefunden!
  • Ich habe mich schon lange nicht so intensiv einem meiner Hobbies gewidmet, wie zuletzt der Fotografie!
  • Ich habe begriffen, dass auch in der Politik nicht alles Schwarz und Weiß ist! Die beiden Extreme gibt es nicht, nur unendlich viele Abstufungen von “Gut” und “Böse”!
  • Weihnachten ist noch weiter kommerzialisiert worden, als es in den letzten Jahren schon der Fall war. Der Geist der Weihnacht ist in einer H&M-Tüte auf der Müllhalde gelandet! Als Kind war es noch etwas besonderes, mittlerweile ist es nur eine Zeit im Jahr, die mich nervt!
  • Eigentlich würde hier jetzt Geläster über die Schwarz-Gelbe Bundesregierung stehen, aber mittlerweile demontiert sich ja sogar der Herr zu Guttenberg selbst und die Medien sind größtenteils voll von Kritik für diesen Regierungshaufen! Ich spare mir das deshalb ausnahmsweise!
  • In Dresden geht es wie immer drunter und drüber. Die Stichworte Kulturpalast und Sonntags-Einkäufe reichen da eigentlich aus. Ich will mich dazu gar nicht äußern, nur soviel: Im Grunde denke ich ähnlich der SPD-Stadtratsfraktion!
  • Das Klima interessiert immer noch keine Sau, vor allem niemanden in wichtigen Positionen.
  • Die Gema hat Youtube so an die Kette gelegt, dass es keinen Spaß mehr macht, dort nach Musikvideos zu schauen! Und wieder einmal wurde eine tolle Idee von geldgeilen Menschen ohne Verständnis für die Hintergründe kostenloser Angebote kaputt gemacht.
  • Auch andere mussten begreifen, dass das Internet zwar kein rechtsfreier Raum ist, aber durchaus auch nach eigenen Regeln funktioniert. Am interessantesten war dabei sicherlich der Streit um Jack Wolskins Tatze.

Ich hoffe, dass ich es halten kann, aber ich werde wahrscheinlich im nächsten Jahr wieder mehr schreiben. Als wichtige Themenkomplexe stehen die Kommunalpolitik, die Fotografie und gesellschaftliche Erkenntnisse ganz oben auf der Liste.

Ich verabschiede mich für dieses Jahr von allen, die sich meine Artikel dieses Jahr angetan haben und wünsche euch allen ein frohes (und hoffentlich ruhiges/besinnliches) Weihnachtsfest mit euren Familien und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich würde mich freuen euch im nächsten Jahr wieder auf meinem Blog begrüßen zu können! Danke!

19. Dezember 2009 | Ein Kommentar
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Basteln mit Code und andere Schweinereien

Seit einer ganzen Weile ist mein Portfolio nun schon online. Da die Seite eher hastig zusammengestückelt war und nichts besonderes darstellte, habe ich vor kurzem die Neugestaltung in Angriff genommen. Herausgekommen ist eine Seite, welche frei von derzeitigen Trends und Stilen durchaus auch ein wenig länger durchhalten kann.

Mein neugestaltetes Portfolio

So sieht das gute Stück aus

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Am besten alles platt machen

Ich habe meine Finger still gehalten, als die neuen Bundesminister vorgestellt wurden. Ich habe ebenfalls kein Wort dazu geschrieben, was ich von Schwarz-Gelben Koalitionsverträgen halte. Kaum vorstellbar habe ich mich sogar beherrschen können, als irgendwelche Wichtigtuer einen Tunnel unter dem Blauen Wunder aus ihren Träumen zauberten.

Aber jetzt reicht es. Sorry, aber ich bin richtig sauer. So viel Ignoranz. So viel Sturheit. Und so viel Arroganz.

Das bestimmte Menschen in dieser Stadt bestimmte Stadtteile eher für parasitär halten ist allgemein bekannt. Das diese Menschen permanent versuchen an den Bewohnern dieser Stadtteile vorbei zu entscheiden ist auch nichts neues. Da werden Kameras aufgebaut, die zwar nichts bringen, aber doch gut zum Wahn einiger der eben genannten Menschen passen, dass jeder, der an der Kamera vorbeikommt, so und so gewalttätig oder zumindest anderweitig hochgradig kriminell ist. Da werden Brücken gefordert und gebaut, die mehr Verkehr in Stadtteile ziehen, wo er nicht hingehört! Aber das alles ist ja egal, solange man fernab dieser Stadtteile wohnt oder auch ansonsten so viel mit Dresden zu tun hat, wie die bayrische Weißwurst.

Aber jetzt kommt es mal wieder ganz dick. Seit Jahren wird an der Planung der Königsbrücker Straße herumgebastelt. Die einen fordern den vierspurigen Ausbau der Straße zur Stadtautobahn. Die anderen fordern den zweispurigen Ausbau, aber dafür mit Radweg und größtenteils eigenem Gleisbett für die Straßenbahn. Schon seit 2006 steht ein Stadtratsbeschluss, dass die Straße zweispurig ausgebaut werden soll. Nun schau ich auf den Kalender und sehe, dass wir uns mittlerweile im November 2009 befinden! Dann folgt der Blick aus dem Fenster und ich sehe, dass die Bauarbeiten an der Straße noch nicht einmal annähernd begonnen haben.

Aber wo liegt das Problem? Der Stadtrat hat entschieden! Die Fördermittel vom Land Sachsen schienen zumindest unter SPD-Führung im Wirtschaftsministerium kein Problem zu sein! Die Prognosen sprechen eigentliche auch eine eindeutige Sprache und lassen die Waldschlösschenbrücke zum Rettungsring der Königsbrücker werden! Aber nein, da haben wir ein paar wichtige Kleinigkeiten übersehen. Diese Kleinigkeiten nenne ich nicht beim vollen Namen, die Abkürzungen sind mehr als verständlich: ADAC, CDU und FDP. So unterschiedlich die drei sein mögen, sie zeichnen sich durch eine Gemeinsamkeit aus: den “Tunnel-, Brücken- und alles-für-Autofahrer-Blick”.

Den dreien ist egal, dass es neben Autofahrern durchaus noch andere Verkehrsteilnehmer gibt. Denen ist auch egal, dass man teilweise mit der Straßenbahn von der Louisenstraße zum Albertplatz doppelt so lange braucht, wie zu Fuß (Stichwort: eigenes Gleisbett für Straßenbahnen). Denen ist ebenfalls egal, dass es Läden und Lokale gibt, die ihren “Krempel” auf dem Fußweg parken! Denen ist natürlich auch egal, dass dem vierspurigen Ausbau sehr feste Hindernisse im Weg stehen (z.B. die Feinbäckerei Rißmann) oder dass es Vorgärten gibt, die der Stadt zwar nicht gehören, die man aber gern zur Straße umfunktionieren würde. Hauptsache die Autofahrer können schnellstmöglich vierspurig im Stau stehen!

Ja wieso denn im Stau stehen? Richtig gelesen, das Problem ist bei weitem nicht der ungenügende Platz für die Autos in der Breite, sondern vielmehr, dass es auf der Königsbrücker einige Ampeln gibt. Dass man die nicht abschaffen kann und sogar (egal ob zwei oder vier Spuren) noch mehr dazukommen, macht die Sache natürlich nicht besser und keinen Autofahrer schneller. Das Tolle ist, bei vier Spuren würden also die Autofahrer nicht wirklich davon profitieren, aber alle anderen Verkehrsteilnehmer müssten mit noch mehr Einschränkungen leben. Die Fußwege würden wesentlich schmaler werden, Radwege würde es keine geben (auf dem Fußweg wäre dann auch kein Platz für Radfahrer) und die Straßenbahn darf weiterhin am Albertplatz im Stau stehen. Dass der ADAC nur für Autofahrer spricht und denkt ist ja logisch. Dass jedoch FDP und CDU so KFz-fixiert handeln ist schon reine Ignoranz vor den Menschen, die eben nicht jeden Tag nur mit dem Auto unterwegs sind. Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des ÖPNV sind Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse, wenn es nach CDU und FDP geht, und das ist nicht in Ordnung.

Anstatt dann wenigstens wirklich brauchbare Argumente für den vierspurigen Ausbau der Straße zu bringen versteift man sich lieber darauf, die Neustädter zu verunglimpfen. Diese Arroganz und Ignoranz kotzt mich ehrlich gesagt an. Da wir die KFz-Lobbyisten leider nicht direkt an ihrem Handeln hindern können, werden wir das wohl über andere Wege machen müssen! Ich hoffe, dass wirklich viele Menschen dabei sind, wenn wir wieder einmal für einen verträglichen (und vom Stadtrat bereits beschlossenen) Ausbau der Königsbrücker auf die Straße gehen.

Ich verstehe nach wie vor nicht, warum wir 4 Spuren auf der Königsbrücker Straße für Autos brauchen? Wenn ich schaue, wo die Autofahrer heute stehen und vor allem weswegen, dann erschließt sich mir der Sinn von vierspurigem Stau einfach nicht. Zudem gibt es Varianten, die sogar explizit als solche gebaut worden/werden. Die Waldschlösschenbrücke soll eine große Menge Verkehr aus der Stadt ziehen und auf die Stauffenbergallee leiten. Die Hansastraße besteht bereits vierspurig und ist ebenfalls direkt an den 26er Ring angeschlossen! Und dazu kommt diese (oben schon angesprochene) Ignoranz vor den Bewohnern der Neustadt und den direkten Anwohnern und Geschäften der Königsbrücker Straße. Die Begründungen der Autobahnbauer sind fadenscheinig und die Arroganz, mit welcher über bestehende Entscheidungen hinweg gegangen wird ist sehr aussagekräftig. Bleibt zu hoffen, dass wir genug öffentlichen Druck gegen diesen Wahnsinn aufbauen können.

In diesem Sinne: auf Bald bei den Demonstrationen gegen Ignoranz und Arroganz und für den Stadtteil-verträglichen Ausbau der Königsbrücker Straße!

Krempel gekauft und getestet

Ich hatte schon vor einigen Monaten angedeutet, dass ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera zulegen möchte. Nun habe ich es endlich getan, ich habe mir eine Nikon D5000 gekauft. Selbstverständlich möchte ich euch alle an meinen Erfahrungen mit diesem Gerät teilhaben lassen.

Also warum habe ich mich für die Nikon D5000 entschieden?

Das war nicht einfach, ganz in Gegenteil. Der Markt ist voll mit D-SLR-Kameras verschiedenste Hersteller. Allein im Preissegment bis 750 Euro bietet beispielsweise Cyberport eine Auswahl an 25 Kits, d.h. eine Kamera inkl. einem Objektiv. Ich habe lange verglichen und immer wieder verschiedenste Tests gelesen und Testbilder verglichen. Am Ende standen für mich nur noch die EOS 500D von Canon und die D5000 von Nikon zur Auswahl. Beide bieten eine sehr gute Qualität und liegen beim Preis mit einem 18-55 mm Objektiv bei ca. 650 Euro. Nach langem Hin und Her war ich dann bei Cyberport und habe beide Kameras ausführlich angeschaut, in die Hand genommen und damit herumprobiert. Ich hatte bis zum dem Zeitpunkt wirklich nur auf objektive Parameter geschaut (Rauschverhalten, Schärfe, Geschwindigkeit, usw.), als ich beide Kameras aber in der Hand hatte war die Entscheidung für mich endgültig gelaufen, die Canon liegt zwar ebenfalls gut in der Hand, aber die Nikon gefiel mir ein wenig besser und hat diesen tollen Klapp-Display (mehr dazu später). Nach ein wenig weiterem Hin und Her und dem Blick auf die Lieferzeiten habe ich mich dann für die D5000 im Kit mit dem 18-105mm Objektiv entschieden und bisher habe ich diese Entscheidung nicht bereut!

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1. November 2009 | 2 Kommentare
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